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"Lies im Namen deines Herrn, Der erschaffen hat." (Quran 96:1)  
"Der mit dem Schreibrohr gelehrt hat, den Menschen gelehrt hat, was er nicht wusste." (Quran:96:4-5)

Das Judentum

Der Tempelberg als der gemeinsame kulturelle Treffpunkt der Juden, Muslime und Christen

So jedenfalls wäre es wünschenswert.

Seit 2012 sind 17% der Juden dafür, auf dem alten Tempelberg den dritten Tempel zu errichten. Es wünschen sich 52 %, dass auf dem alten Tempelberg wieder Gebete verrichtet werden. 



Jerusalem und die Klagemauer

Hebräisch wird es Jeruschalajim genannt, Jerusalem das Heiligtum (Ursalim al-Quds) oder in der Kurzform Quds. Sie ist eine Stadt in den judäischen Bergen zwischen dem Mittelmeer und dem Toten Meer.

In dieser Stadt begegnen sich viele Kulturen aus der Moderne und der Antike.

In der Altstadt ist das jüdische, christliche, armenische und muslimische Viertel eingeteilt und mit einer aus der osmanischen Zeit stammenden Befestigungsmauer umgeben.

Die Klagemauer ist in der Altstadt von Jerusalem und eine religiöse Stätte des Judentums. Der Name entstand noch im Mittelalter, da die Juden den Verlust ihres Tempels betrauerten, weil er nie wieder aufgebaut wurde. Ein Jude betritt diesen Ort nur, wenn er vorher die Mikwe besucht hat. Das Überfliegen dieser Zone ist verboten, denn die Heiligkeit besteht nicht nur innerhalb, sondern auch nach oben. Es ist erlaubt, jemanden für sich einen Zettel in die Kotel zustecken, wenn man selbst nicht dorthin reisen kann.

Frauen und Männer beten dort getrennt voneinander. Die riesigen Steinblöcke der Mauer bestehen aus dem Jerusalemer Meleke-Kalkstein. Die Juden nennen die Mauer Kotel oder westliche Mauer.  Sie  ist 48 m lang und 18 m hoch.

Die Gläubigen stecken in die Ritzen der Mauer kleine Zettel mit Gebeten und Segenswünschen, die zweimal im Jahr rausgenommen und auf dem Ölberg begraben werden. Dem Glauben der Juden nach, werden diese Zettel von G-tt abgeholt.

Der Besuch der Klagemauer ist auch Nichtjuden erlaubt, außer an den speziellen Feiertagen und am Schabbat.

Da, wo heute die Al Aqsa Moschee steht und der muslimische Felsendom, war früher ein jüdischer Tempel. Die Klagemauer ist seine Befestigungsmauer.



705 n.Chr.                               Eröffnung der Al Aqsa Moschee 

                                          Al Aqsa bedeutet die ferne Kultstätte  

Nachdem Jerusalem durch die Araber erobert wurde, ließ Omar Ibn Al Chattab (zweiter Kalif) die Al Aqsa Moschee zunächst aus Holz errichten als erstes Gebäude.   Seit 2003 ist der Besuch der Al Aqsa Moschee Nichtmuslimen nur mit   einer Sondergenehmigung erlaubt der Waqf-Behörde Jerusalem für fromme Stiftung.



681 bis 691 n.Chr.                    Bau des Felsendom auf dem Tempelberg 

Erbaut durch Kalif Abd al-Malik- Fertigstellung in etwa 692, danach riss er, die aus Holz gebaute Al Aqsa Moschee ab und ersetzte sie      durch einen Bau aus Stein.   Im Inneren des Gebäudes befindet sich ein Felsen, der im Hebräischen Even ha-Shetiyya genannt wird. Er soll der Gründungsstein der Erde sein, dessen Mittelpunkt der Tempel ist.   Auch wenn im Tennach kein Ort angegeben ist für den Platz, an dem  Abraham seinen Sohn Isaak opfern wollte, gilt dieser als derjenige.  Dieser Platz ist auch der, an dem der Prophet Muhammad, Friede und Segen auf ihn, seine Nachtreise erlebte, um dort über Moses und  andere Propheten (auch Jesus) den Weg zu Gott zu gehen, um die  fünf Pflichtgebete auferlegt zu bekommen (622 n.Chr.). Der Felsendom ist keine Moschee, sondern dient eher als Schrein   bzw. Kuppel.

  

 

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