"Und Allah leitet, wen er will, auf einen geraden Weg" (Quran 2: 213)

"Wahrlich, dieser Quran leitet zum wirklich Richtigen".  (Quran 17:9)

 
 

Die Sahaba

(Die Überlieferer von Quran und Sunna)

 

Sprachlich bedeutet das Wort „jemanden begleiten“, „mit jemanden befreundet sein“, „Umgang mit jemanden pflegen und haben“. Es wird für Menschen verwendet, mit denen man intensiven Umgang hat und befreundet ist.

Auch jeder, der nur kurz neben dem Propheten Muhammad, Friede und Segen auf ihn,  saß, war ein Sahaba.

 

Je früher die Sahaba den Islam annahmen und je länger sie den Propheten begleiteten, desto höher ihre Stellung. Zu ihnen gehörten die Auswanderer aus Mekka,die Helfer aus Medina, die Kämpfer in den Schlachten und die Muslime, die Mekka befreiten. Auch die Familie des Propheten gehörte dazu, seine Ehefrauen und die Kalifen.

Jeder Mensch, der irgendwie etwas mit der Biografie des Propheten in Verbindung gebracht werden kann, war ein Sahaba.

 

Die besten unter den Sahaba waren die Kalifen.

Abu Bakr, Uthman, Umar und Ali, denen Muhammad, Friede und Segen auf ihn, das Paradies versprach, wie er es auch  Sa`d Bnu waqqas, Sa`id Bnu Zaid, Talhah Bnu`- ubaidil- laah,Az- zuhair Bnul- auwaam, Abdur- rahmaan Bnu`- auf, Abu- ubaidah Bnul- dscharrah versprach.

 

Gott sagt im Quran: 

„Ihr wart die beste Gesellschaft, die unter den Menschen hervor gebracht wurde, ihr ruft zum Gebilligten auf und ratet vom Missbilligten ab und verinnerlicht den Glauben an Gott.“

(Quran 3:110)

 

Die Sahaba gelten prinzipiell als vertrauenswürdige Personen, da sie Träger der Scharia waren.

(Die Scharia bildet die Moralvorstellung der Muslime in allen Angelegenheiten des Lebens und Glaubens, beruhend auf den Verboten und Geboten des Quran, in der Beispielhaftigkeit der Sunna)

 

Die wichtigsten Hadithwerke sind von:

- Imam Al Buchary

- Imam Muslim

- Imam Abu Dawuud

- Imam Al- Tirmidiy

- Imam Ibnu- maadschah

- Imam Annassaiy

- Imam Ad- daarimiy

- Imam Ahmad Bnu Hanbal

 

Die Taabi- iy

- sind Muslime, die die Sahaba trafen.

Sie mussten mindestens so alt sein, um etwas von den Sahaba zu lernen.

 

„Selig ist derjenige, der mich sah und den Glauben an mich verinnerlicht hat. Auch selig ist derjenige, der denjenigen sah, der mich (den Propheten) gesehen hat. (Tirmidiy)