"Und Allah leitet, wen er will, auf einen geraden Weg" (Quran 2: 213)

"Wahrlich, dieser Quran leitet zum wirklich Richtigen".  (Quran 17:9)

 
 

Der Gottesdienst im Islam

I Der Glauben 

  

Islam bedeutet, an einen Gott zu glauben und ihm zu dienen. Das Wort Islam stammt von dem Wort aslama. Das Wort bedeutet Gottergebenheit und ist ein Verbalsubstantiv. Ein gottergebener Mensch ist ein Muslim (Partizip Präsens aktiv).

Um Gott dienen zu können, muss man wissen, was für eine Persönlichkeit er hat. Gott sieht nicht aus, da er unvergleichbar ist. Man nennt ihn auch den Al Badi- der unvergleichlich Prächtige.

Um Gott dienen zu können, muss man seine Gebote und Verbote kennen. Dazu ließt man den Quran- das wahre Wort Gottes. Der Quran ist die letzte Offenbarung.

 

„Er hat das Buch mit der Wahrheit herab gesandt, das zu bestätigen, was vor ihm offenbart war. Und er hat auch die Tora und das Evangelium herab gesandt“ (Quran 3:3)

 

Gott sagt im Quran in Sure Ichlas (Die Aufrichtigkeit)

 

Sag: Er ist Allah, ein Einer,

Allah, der Überlegene.

Er hat nicht gezeugt und ist nicht gezeugt worden,

und niemand ist ihm gleich.“

 

An Gott zu glauben, bedeutet, ihn zu lieben, ihm zu dienen, ihn anzubeten, ihn zu verehren und ihm Dankbar zu sein. Die erste Teil des islamischen Treueschwur (Schahada) lautet:

Aschhadu Allah illaha il allah- 

Ich bezeuge, dass es keinen Gott gibt außer Allah

Der zweite Teil der Schahada lautet:

Ua Aschhadu ana Muhamdan al rasul Allah-

Ich bezeuge, dass Muhammad sein Gesandter ist.

 

Ein Gesandter Gottes ist ein Mann, der die Botschaft Gottes an die Menschen überbringt. Das ist eine von Gott auserwählte Person mit besonderen Eigenschaften. Der Prophet Muhammad, Friede und Segen auf ihn, wurde auch Al Amin (Der Vertrauenswürdige) genannt. Er ist der letzte Prophet- das Siegel der Propheten.

„Muhammad ist nicht der Vater irgend jemandes von euren Männern, sondern Allahs Gesandter und das Siegel der Propheten. Und Allah weiß über alles Bescheid.“

Quran 33:40

Muhammad, Friede und Segen auf ihn, dient im Islam als Vorbild in der Anbetung Gottes. Der Prophet Muhammad ist der Mann, der Muslimen als Beispiel vor lebt, wie man den Islam praktiziert.

"Ihr habt für wahr im Gesandten Allahs ein vortreffliches Vorbild für den, der auf Allah hofft, und auf den Jüngsten Tag und häufig Allahs gedenkt." 

(Quran 33:21)

 

Um sich zum Islam zu bekennen muss man

- geistig gesund sein

- islamisch reif sein (Das Pubertätsalter erreicht haben)

- den Islam kennen

 

Sobald man den Islam als seine Religion angenommen hat, ist man den vorgeschriebenen Gottesdiensten verpflichtet. Das bedeutet: Gott anzubeten, im Monat Ramadan zu fasten, die Almosenabgabe (Zakat) zu zahlen und wenn man es schafft ,den Weg nach Mekka findet und genug Geld hat, mindestens einmal im Leben die große Pilgerfahrt (Hadsch) zu unternehmen. 

 

Die Schahadaflagge

 

Auf dieser Fahne steht: 

 

"la illaha il allah u Muhammad al rasul Allah"

 

“Es gibt keinen Gott außer Gott und Muhammad ist sein Gesandter“

 

Diese Fahne gibt es auch in weiß und bedeutet lediglich die Zugehörigkeit zum islamischen Glauben. Wenn die Fahne grün ist mit einem Schwert darunter, ist es die Fahne von Saudi Arabien.