"Und Allah leitet, wen er will, auf einen geraden Weg" (Quran 2: 213)

"Wahrlich, dieser Quran leitet zum wirklich Richtigen".  (Quran 17:9)

 
 


 

Die erste Offenbarung

 

 

Als Muhammad, Friede und Segen auf ihn, 40 Jahre war zog er sich häufig in die Berge zurück. Auf den Berg des Lichts (arab. Dschabal an Nur) in die Höhle Hira (arab. Ghar Hira).

Er kam dort zur Ruhe, dachte viel nach und ging dort in sich. Manchmal hatte er Träume, die sich später Bewahrheiteten.

Eines Tages jedoch, erschien ihm eine Gestalt und forderte ihn eindringlich auf zu lesen. Er bekam große Angst.

 

Als er zu Chadidscha zurück kam, sagte er:„Hülle mich ein, hülle mich ein!“ und berichtete ihr von dem Geschehnis und von den Worten, die die Gestalt für ihn aussprach:

 

“Lies im Namen deines Herrn, der erschuf.

Erschuf den Menschen aus einem Anhängsel.

Lies, denn der Herr ist Allgütig.

Der mit dem Schreibrohr lehrt,

lehrt den Menschen, was er nicht wusste.“

(Quran 96:1-5)

 

Sie hüllte ihn ein, bis die Furcht von ihm abließ. Beruhigend sprach sie zu Muhammad, Friede und Segen auf ihn: „Niemals wirst Du bei Allah eine Schande erleben; denn Du bist wahrlich derjenige, der die Verwandtschaftsbande pflegt, dem Schwachen hilft, den Mittellosen gibt, den Gast freundlich aufnimmt und den Notleidenden unter die Arme greift.“


 

Chadidscha war sehr erstaunt und fragte den blinden Cousin Waraka, um einen Rat zu diesem Ereignis. So stellte man diese Begebenheit mit der Begegnung zu dem Engel Gabriel (arab. Namus) in Verbindung.