"Und Allah leitet, wen er will, auf einen geraden Weg" (Quran 2: 213)

"Wahrlich, dieser Quran leitet zum wirklich Richtigen".  (Quran 17:9)

 
 

Die Schlacht von Uhud

 

Im Jahr 625 n.Chr. (3 n.H), ein Jahr nach dem Sieg der Muslime in der Schlacht von Badr, begehrten die Quraisch erneut  einen Angriff auf Medina.

Die Frauen sollten mit in den Kampf ziehen. Hind war mit dabei, um ihren in Badr getöteten Vater zu rächen. Sie beauftragte Wahschi, einen abessinischen Krieger und Sklaven, Hamza umzubringen. Sie versprach ihm Freiheit und reichen Lohn.

Abbas Bin Abdul Muttalib, der Onkel Muhammads, Friede und Segen auf ihn, schrieb einen Brief an den Propheten, um ihn von dem Plan und der Gegnerzahl zu unterrichten.

 

Muhammad, Friede und Segen auf ihn, verließ als dann mit einer Armee von tausend Mann Medina. Sie übernachteten in Uhud. Ibn Salul, einer der Heuchler (arab. Munafik) zog Muhammad, Friede und Segen auf ihn, dreihundert Mann ab um Unruhe zu stiften. Muhammad, Friede und Segen auf ihn, stellte fünfzig Bogenschützen auf den Hang und befahl ihnen, erst zu kommen, wenn er sie zur Unterstützung rief braucht.

 

Der Kampf begann.

Einige Gegner der Muslime trugen Banner. Es waren Todesbinden. Sie symbolisierten den Kampf ohne Aufgabe bis zum Tode. Abu Dudschana traf auf Hind. Ihm war aber ein Schlag auf eine Frau zu wider. Er erklärte, dass ein Schwert zu edel sei, um damit eine Frau zu töten.

Wahschi fand Hamza und schleuderte ihm von weitem einen Speer in den Unterleib. So starb Hamza “ Der Löwe Allahs und seines Gesandten“ als “ Der Herr der Märtyrer“ in der Schlacht von Uhud. Hamza galt als einer der tapfersten Krieger.

Als die Muslime die Bannerträger getötet hatten, verließen die Mekkaner das Schlachtfeld. Dreitausend Reiter der Quraisch wurden bei dieser Schlacht von den Muslimengesprengt.

Als die Männer auf den Hügeln das sahen, verließen sie ihren Stand, um aus Habgier nach der Beute zu greifen. Die Quraisch merkten dies und der Kampf begann erneut.

Muhammad, Friede und Segen auf ihn, wurde durch einen Stein verletzt und brach sich einen Schneidezahn ab. Er stürzte zu Boden. So breitete sich das Gerücht über seinen Tod aus.

 

Abu Bakr, Mus`ab Bin Umayr, Ali und Dudschana kämpften sich zu Muhammad, Friede und Segen auf ihn, vor. Auch Mus`ab Bin Umayr, der erste Abgesandte,  wurde in diesem Kampf getötet.

Abu Sufyan erklärte, dass es Verstümmelungen an den getöteten Muslimen gab. „Im nächsten Jahr ist der Treffpunkt in Badr“, sagte er.

 

So fand Muhammad, Friede und Segen auf ihn, seinen Onkel Hamza getötet und mit offenem Bauch auf dem Schlachtfeld.

Hind hatte ihm die Leber herausgeschnitten, sie gekaut und ausgespien.

Gott entsandte für Muhammad, Friede und Segen auf ihn, dazu einen Vers, der ihn sehr beruhigte:

 

„Wenn ihr straft, so straft im gleichen Maße, mit dem ihr gestraft wurdet;

und wenn ihr Geduld zeigt, so ist dies besser für die Geduldigen.

Und gedulde dich und deine Geduld kommt nur von Allah,

 und betrüb dich nicht über sie und seid nicht bedrückt obdessen,

 was sie aushecken.“

(Quran 16:126-127)


Es wurden 65 Muslime getötet, sowohl Auswanderer als auch Helfer und 22 Ungläubige der Kämpfer der Quraisch.


 


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