"Und Allah leitet, wen er will, auf einen geraden Weg" (Quran 2: 213)

"Wahrlich, dieser Quran leitet zum wirklich Richtigen".  (Quran 17:9)

 
 

Die Schlacht von Badr 

 

Den Quraisch in Mekka missfiel die wachsende Macht der Muslime in Medina sehr. Durch eine Offenbarung erhielt Muhammad, Friede und Segen auf ihn,nun die Erlaubnis zu kämpfen.

 

„Erlaubnis (zum Kampf) ist denjenigen gegeben, die bekämpft werden, weil ihnen ja unrecht zugefügt wurde- und Allah hat wahrlich die Macht, ihnen zu helfen. (Quran 22:39)

 

Inzwischen packten die Quraisch die enteigneten Sachen zusammen, in der Absicht sie zu verkaufen.

Abu Sufyan, ein Karawanenführer aus Mekka, sollte die Führung des Trupps übernehmen. Er bekam die Nachricht, dass die Muslime ihr Eigentum zurück erobern wollten.

Inzwischen mobilisierten sich die Quraisch gegen die Muslime. Muhammad, Friede und Segen auf ihn, ritt ihnen mit seiner Armee entgegen. Sie trafen sich an dem Brunnen von Badr, einer wichtigen Marktgegend.

Als zwei Sklaven kamen, um Wasser zu holen, fragte Muhammad, Friede und Segen auf ihn,  sie, wie viel Männer die Quraisch waren. Die Sklaven waren dessen jedoch unachtsam gewesen und konnten nicht antworten. Daher fragte Muhammad, Friede und Segen auf ihn, sie, wie viel Kamele sie täglich schlachteten. Sie sagten, es wären zehn. So wusste Muhammad, Friede und Segen auf ihn, dass er mit neunhundert oder tausend Gegnern zu rechnen hatte. Seine eigene Armee führte gerade mal siebzig Kamele mit.

Trotz der Übermacht der Gegner schliefen die Männer Muhammads, Friede und Segen auf ihn, gut. Gott schickte ihnen eine ruhigen Schlaf. 

 

Am nächsten Morgen postierten sich die Quraisch oberhalb eines Hügels, um zu schauen, ob die Muslime Verstärkung hatten. Es war niemand da. Die Quraisch waren in deutlicher Übermacht. Muhammad, Friede und Segen auf ihn, erhielt eine Botschaft von Gott, dass die Engel ihnen beistehen würden.

Hamza und Ali kämpften an vorderster Front. Es wurde mit Pfeil und Bogen und Schwertern gekämpft. Familien kämpften gegeneinander. Innerhalb des Kampfes durchdrang mächtiges Gewieher  durch die Menge und Männer auf weißen Pferden in weißer Kleidung stießen dem Kampf hinzu. Die Quraisch waren so erschrocken dadurch, dass sie das Schlachtfeld fluchtartig verließen. Muhammads, Friede und Segen auf ihn, Armee verlor vierzehn Männer, siebzig Männer wurden gefangen genommen und beinahe genauso viel getötet. 

 

Muhammad, Friede und Segen auf ihn, Abu Bakr und Umar berieten sich um das weitere Verfahren mit den Gefangenen und so entschieden sie sich, die Gefangenen gegen ein Lösegeld freizulassen.

Gott tadelte Muhammad, Friede und Segen auf ihn.

 

„Es steht keinem Propheten zu Gefangene zu haben, bis er ( den Feind ) überall im Land schwer niedergekämpft hat. Ihr wollt Glückgüter des Diesseitigen, aber Allah will das Jenseits. Allah ist der Allmächtige, Allweise.

Wenn nicht von Allah eine früher ergangene Bestimmung wäre, würde er euch für das,was ihr genommen habt, wahrlich gewaltige Strafe widerfahren.

(Quran 8:67-68)

 

Kurz bevor Muhammad, Friede und Segen auf ihn, wieder in Medina war, trafen auch die Gefangenen ein. Muhammad, Friede und Segen auf ihn, verteilte sie an die Gefährten und trug ihnen auf, sie gut zu behandeln und zu versorgen.