"Und Allah leitet, wen er will, auf einen geraden Weg" (Quran 2: 213)

"Wahrlich, dieser Quran leitet zum wirklich Richtigen".  (Quran 17:9)

 
 


Die Grabenschlacht in Medina 

 

Um einen Streit  in dem jüdischen Stamm Bani Al Nadir zu schlichten, besuchte Muhammad, Friede und Segen auf ihn, diese. 

Die Juden verabredeten von einem Dach aus einen Stein auf ihn zu werfen. Amr Bin Dschinas erklärte sich dazu bereit. Abu Bakr, Ali und Umar begeleiteten ihn zu dem Besuch. Der Engel Gabriel warnte Muhammad, Friede und Segen auf ihn, jedoch, so dass er von seinem Platz weg ging.

 

Als Muhammad, Friede und Segen auf ihn, von diesem Anschlagvorhaben erfuhr, verwies er die Familie mit ihrer Habe aus Medina. Sie gingen nach Chaibar, wo sie weitere Pläne für Angriffe schmiedeten. Von dort aus reisten sie nach Mekka mit Stämmen der Juden und hetzten dort Quraisch auf. Da Muhammad, Friede und Segen auf ihn, Kundschafter entsandte, die die Pläne der Nachbarstämme kontrollierten, erfuhr er bald von dem Vorhaben.

 

So kam es im Jahr 627 n.Chr., dass sich eine Streitmacht von zehntausend Mann Richtung Medina bewegte. Abu Sufyan führte die Quraisch an. Die Bani Ghatafan wurden von Uyayna Bin Hasin angeführt.

Salman der Perser schlug Muhammad, Friede und Segen auf ihn, vor, einen riesigen Graben um die Stadt herum zu graben. Sie hatten eine Woche Zeit dazu. Jeder half mit. Man nannte diese Schlacht auch “Die Grabenschlacht“.

Um die Ernte zu sichern, holten sie den gesamten Feldertrag ein. Da es auch hohe Mauern und Felsen gab, konnten sie einige Teile aussparen. Zwei große Felsen zerbrach Muhammad, Friede und Segen auf ihn,  in dem er ihn mit Wasser besprengte und ihn dann mit einer Hacke bearbeitete.

Er sprach dabei Gebete, um Gott um Hilfe zu bitten.

Muhammad, Friede und Segen auf ihn, richtete sich mit dreitausend Leuten ein  Lager vor der Stadt ein. Kinder und Frauen blieben in der Festung.

Als Abu Sufyan, Chalid, Ikrima und Amr anreiteten, waren sie froh dass das Lager vor der Stadt und nicht hinter ihnen zu sehen war. Kurz darauf erblickten sie den Graben. Pfeile wurden auf sie geschossen und sie mussten zurück weichen. Die Bani Qurayda blockierten den Eingang der Stadt.

Ein Mann der Bani Al Nadir überredete sie, das Tor zu öffnen. Sie versprachen reiche Beute und Vorteile.

So wurde der Vertrag von Medina gebrochen.

Fast einen Monat harrte der Prophet mit seinen Gefährten vor der Mauer aus. Einige Männer erreichten doch den Graben und erklommen ihn mühsam.

Die Bani Qurayda griffen innerhalb der Festung die Frauen an. Safiya, Muhammads, Friede und Segen auf ihn, Tante, war auch dort. Sie kämpfte bereits in Uhud mit. Sie tötete mit einem Zeilpfahl einen der Männer. Die Bani Qurayda dachten daher, dass Männer in der Festung waren.

Nu`aim Bin Masud, der heimlich Muslim geworden war, aber noch mit den Gegner kämpfte, ging zu Muhammad, Friede und Segen auf ihn, um ihm seine Hilfe anzubieten. Muhammad, Friede und Segen auf ihn, schickte ihn aus, um durch Gerede Zwietracht unter den Gegnern zu sähen.

Zu Abu Sufian sagte er, dass sie Bani Qurayda ihren Verrat erkannt und bereut haben. Sie bekundeten die Treue zu Muhammad, Friede und Segen auf ihn,und er verzieh ihnen. Sie beteuerten mit ihm weiter kämpfen zu wollen.

Bei den Quraisch und den Bani Chatafan versuchte er eine Heimatverbundenheit zu schüren und erklärte, dass es für Abu Sufian egal wäre, da er sowieso nach Mekka zurück reisen würde. Sie sollten einige Quraisch zur Sicherheit da lassen, um sie zu zwingen, das Feld nicht zu verlassen.

Beide Parteien hielten die Rede Nu`aims für wahr. So dass sich keiner mehr der gemeinsamen Ausführung ihres Vorhabens  sicher war.

 

Da es nachts bitterkalt wurde, zog Abu Sufyan als erstes ab. Die Bani Chatafan verließen auch das Feld.

Der Prophet erlaubte jedem seiner Männer nach Hause zu gehen.

Als Muhammad, Friede und Segen auf ihn, zu Hause war, besuchte ihn der Engel Gabriel. Er befahl Muhammad, Friede und Segen auf ihn, zu den Bany Qurayda zu gehen. Muhammad, Friede und Segen auf ihn, schickte Ali mit einer islamischen Fahne voran, damit die Männer ihm folgen sollten. Das Nachmittagsgebet sollte bis zu ihrer Ankunft verschoben werden.

Die Bani Qurayda wurden fünfundzwanzig Tage belagert. Amr  Bin Suda sollte wegen seiner Treue gerettet werden, erklärte der Prophet. Die Bani Qurayda begriffen ihren Verrat. Muhammad, Friede und Segen auf ihn, beauftragte Saad Bin Mu`adh , den Anführer der Aws, das Urteil dafür festzulegen. So wurden die Männer der Bani Qurayda hingerichtet, die Kinder und Frauen gefangen genommen und der Besitz aufgeteilt.