"Und Allah leitet, wen er will, auf einen geraden Weg" (Quran 2: 213)

"Wahrlich, dieser Quran leitet zum wirklich Richtigen".  (Quran 17:9)

 
 



Der Tag von Arafa

Der bezeugte Tag“ 

(arab.: Yaum al-Madschhud) 


 

 Am 9. Dhul- Hidschah im Jahr 632 n.Chr.(10 n.H.) hielt der Prophet Muhammad, Friede und Segen auf ihn, auf diesem Berg seine Abschiedspredigt.

An diesem Tag bekommt die Kaaba auch ihr neues Kleid, die Kiswa.

Am nächsten Tag ist Id Aladha- das Opferfest. 

 

Im zehnten Jahr nach der Auswanderung beschloss Muhammad, Friede und Segen auf ihn, das letzte Mal die große Pilgerfahrt (arab.Hadsch) anzutreten. 

Dreißigtausend Mann begleiteten Muhammad, Friede und Segen auf ihn, mit ihren Familien. Auch Aischa war mit dabei. Muhammad, Friede und Segen auf ihn, vollzog die Pilgerriten in Mekka, verbrachte drei Tage in Mina und ritt schließlich zur Ebene Arafa.

Hier hielt er seine Abschiedspredigt:

 

“ Bitte denkt daran, dass ich vielleicht nicht wieder hierher zurück komme. Euer Besitz und Euer Blut ist unantastbar. Vergesst nicht eines Tages werdet ihr Allah gegenüber stehen. 

Der Zins ist verboten, sowie die Blutrache, kein Volk steht über einem anderen Volk, keine Weißer ist besser als ein Schwarzer. 

Die Frauen haben ein gewissen Recht über den Männern und die Männer haben ein gewisses Recht über den Frauen, begeht keinen Ehebruch, behandelt die Frauen gütig.

Schulden müssen zurück bezahlt werden und Geliehenes zurück gegeben werden, der Pfand soll dem zurück gegeben werden, von dem es euch anvertraut wurde.

Kein Vater trägt die Schuld seines Sohnes, kein Sohn trägt die Schuld seines Vaters, die Muslime sind unter einander Brüder. Nichts was dem Bruder gehört, ist Euch erlaubt, es sei denn er gibt es freiwillig. 

Haltet fest an dem Buch Allahs und an meiner Sunna. Und vergesst nicht allen von dieser Rede zu erzählen.“ 

Danach zitierte er den letzten offenbarten Satz:

„Heute habe ich euren Glauben für euch vollendet und habe meine Gnade an euch erfüllt. Und es ist mein Wille, dass der Islam zu eurer Religion wird.“(Quran 5:3)

 

Er steinigte symbolisch den Teufel und ließ sich das Haar scheren.